Evangelisches Dekanat an der Lahn

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    Tagung in Hadamar

    Synodale diskutieren über Schwerpunkte

    Am Freitag, 28.03.2025 kamen 55 Synodale des Ev. Dekanats an der Lahn in der Vitos Klinik Hadamar zur neunten Tagung der I. Dekanatssynode zusammen. Beginn war um 17 Uhr ein Gottesdienst in der benachbarten Kapelle. In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Dekan Johannes Jochemczyk die aktuell stattfindenden Bereisungen durch das Dekanat und betonte auch bei vielen Herausforderungen die Chance hinter den Veränderungsprozessen und wie ein gutes Miteinander gelingen kann. Musikalisch begleitete Dekanatskantor Martin Buschmann den Gottesdienst.

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    Im Rahmen des Gottesdienstes erfolgte die Einsegnung der neuen Mitarbeiterinnen Nicole Röppel als Sachbearbeiterin in der Gemeindeübergreifenden Trägerschaft (GÜT) und Gisela Nickel als Sekretärin in der Mitarbeitendenvertretung (MAV). Zudem segnete Dekan Johannes Jochemczyk Renate Durek, Alexander Metz und Kerstin Seemann als Lektorinnen und Lektor für das Dekanat und dankte ihnen gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Dekanatssynodalvorstand, Christian Harms, für ihren wertvollen Dienst.

    Anschließend wechselten die Synodalen in den Festsaal, in dem Christian Harms die Anwesenden begrüßte. Als Gäste bereicherten die Pröpstin der Propstei Nord-Nassau, Sabine Bertram-Schäfer, der Leiter der Regionalverwaltung Nassau-Nord, René Fünders und der Leiter der regionalen Diakonie Limburg-Weilburg, Carsten Höhler, die Synode. Alle drei richteten ein kurzes Grußwort an die Anwesenden. Pröpstin Sabine Bertram-Schäfer betonte in ihren Worten den großen Dank an die Ehrenamtlichen für ihren unschätzbaren Einsatz für die Kirche und sprach diesen Dank auch im Namen der neuen Kirchenpräsidentin, Christiane Tietz, aus. 

    Christian Harms gab in persönlichen Worten bekannt, dass ihn sein Amt als Bürgermeister von Weinbach so sehr fordert, dass er im Laufe des Jahres den Vorsitz des DSV abgeben möchte und die Synodalen in der Herbstsynode einen neuen Vorsitzenden wählen werden. Er bedauerte seinen Rückzug vom Vorsitz und hob hervor, wie viel Freude ihm die Arbeit gemacht hätte. Gleichzeitig betonte er die große berufliche Verpflichtung, die ihn bindet und er hofft auf eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger, der noch präsenter im Dekanat tätig sein kann.

    Anschließend informierte Pfarrerin Susanne Stock über zentrale Themen der Herbsttagung der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die vom 27. bis 30. November 2024 stattfand.

    Ein bedeutender Schritt wurde mit dem neuen Klimaschutzgesetz gemacht, das nun auf der EKHN-Homepage einsehbar ist. Zudem wurde die Neuregelung zur Erteilung von nebenamtlichem Religionsunterricht beschlossen: Zukünftig sind zwei Wochenstunden pro voller Pfarrstelle im Nachbarschaftsraum vorgesehen.

    Zur geplanten Verwaltungstransformation gab es noch keine konkreten Beschlüsse, jedoch wird die Rolle der Verwaltungsleitungen weiter diskutiert. Ein wichtiges Signal setzte die Synode mit der Entscheidung, unabhängige Asylberatungen finanziell zu sichern. Außerdem ist eine EKD-Anerkennungsrichtlinie gegen sexualisierte Gewalt in Abstimmung.

    Ein weiterer Fortschritt betrifft die Partizipation junger Menschen: Zukünftig prüft ein Team der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau (EJHN) alle kirchlichen Gesetzesentwürfe auf ihre Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche. Diese Beschlüsse zeigen, dass die EKHN wichtige Zukunftsthemen angeht – von Klimaschutz über Verwaltungsfragen bis hin zu Jugendbeteiligung und Schutzmaßnahmen.

    Pröpstin Sabine Bertram-Schäfer berichtete, dass im nächsten Jahr Bereisungen im Dekanat stattfinden sollen. Geplant ist ein gemeinsamer Tag mit jedem Nachbarschaftsraum, zu dem die Beteiligten sich selbst ein Schwerpunktthema überlegen können. Ziel der Bereisung ist ein Zuhören und Stärken der Menschen, die in den Nachbarschaftsräumen wirken.

    Das zentrales Thema der Synode war die Festlegung eines Schwerpunkts für die zukünftige Arbeit im Dekanat. Unter der Moderation von Christoph Bleis vom Institut für Personalberatung, Organisationsentwicklung und Supervision in der EKHN (IPOS) diskutierten die Synodalen in Kleingruppen und entwickelten Ideen zur Verteilung von Haushaltsmitteln. Dabei wurden insbesondere die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Kirchenmusik als zentrale Bereiche hervorgehoben, die weiterhin gestärkt werden sollen. Auch die Partnerschaft mit Ghana und die vielfältige Arbeit der Fachstelle Gesellschaftliche Verantwortung und Bildung wurden hervorgehoben.

    Die gesammelten Anregungen fließen nun in die weiteren Beratungen des Dekanatssynodalvorstands (DSV) ein. Auf der Herbstsynode wird der DSV einen konkreten Vorschlag vorlegen, über den die Synodalen abstimmen werden.

    Die Synode endete um 22.00 Uhr mit dem Abendsegen, den Johannes Jochemczyk den Anwesenden zusprach. Die Herbstsynode soll am Freitag, 24. Oktober 2025 in einem der Nachbarschaftsräume stattfinden.

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