Ankommen über den Dächern von Koblenz
Die diesjährige Familienfreizeit war ein ganz besonderes Highlight für alle Beteiligten. Vom 18. bis 20. September ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die imposante Festung Ehrenbreitstein. Begleitet und vorbereitet wurde das abwechslungsreiche Wochenende von einem engagierten Betreuerteam mit Tanja Richter, Lina Kulbach, Luca Lucchesi und Milena Brenner.
Schon die Anreise am Freitagnachmittag wurde zum Erlebnis: Nachdem die Fahrzeuge auf den reservierten Parkplätzen abgestellt waren, ging es mit Gepäck und guter Laune bequem mit dem Festungsaufzug nach oben. Dort bezogen die Familien ihre Zimmer in der Jugendherberge – und das Festungswochenende konnte beginnen.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die Vollverpflegung der Jugendherberge bot eine gute Grundlage für die zahlreichen Aktivitäten des Wochenendes.
Kreativ, aktiv und gemeinsam unterwegs
Am Samstag stand die Entdeckung des historischen Festungsgeländes im Mittelpunkt. Die Familien konnten ihr eigenes Familienwappen gestalten, bei verschiedenen Rallyes das weitläufige Gelände erkunden oder mit der Seilbahn über den Rhein schweben. Ein Ausflug führte dabei unter anderem zum Deutschen Eck in Koblenz.
Am Nachmittag wurde es kreativ: An verschiedenen Stationen entstanden Burgen, Perlenarmbänder, Webarbeiten und Murmelbilder. Auch Stickarbeiten und Riesenseifenblasen sorgten für Abwechslung bei Groß und Klein.
Während die Kinder und Erwachsenen gemeinsam kreativ wurden, blieb auch Zeit für Gespräche und Begegnungen. Viele Familien kannten sich bereits aus den vergangenen Jahren und freuten sich über das Wiedersehen. So wurde die Familienfreizeit auch in diesem Jahr zu einem Ort, an dem neue Kontakte entstehen und bestehende Freundschaften gepflegt werden konnten.
Ein kleines Licht kann viel bewirken
Ein besonderer Moment des Wochenendes war die abendliche Andacht unter freiem Himmel. Unter dem Motto „Ich bin das Licht der Welt“ ging es um die Frage, was ein einzelner Mensch bewirken kann.
„Ein kleines Licht kann viel bewirken“ – dieser Gedanke stand im Mittelpunkt. Niemand muss allein die ganze Welt erhellen. Manchmal reicht es, für einen anderen Menschen ein Licht zu sein: mit einem tröstenden Wort, einer helfenden Hand oder einer guten Tat.
Passend dazu wurde die dunkler werdende Festung von Minute zu Minute heller: Immer mehr kleine Lichter wurden entzündet und machten sichtbar, was Gemeinschaft bewirken kann.
Vertrauen, Segen und ein gemeinsamer Abschluss
Am Sonntagmorgen feierten die Familien einen festlichen Gottesdienst zum Thema „Vertrauen“ und zur Geschichte von Abraham und Sarah. Eine Familie übernahm dabei die musikalische Gestaltung.
Vier Mitmach-Stationen luden dazu ein, sich ganz praktisch mit dem Thema Vertrauen auseinanderzusetzen: Bei einem dicht zusammengerückten Gruppenfoto, einem selbst gestalteten Stern, einem Wegweiser mit Zukunftsfragen und Segen sowie bei einem Vertrauenslauf, bei dem man sich blind durch das Gebäude führen ließ.
Nach der biblischen Geschichte, einem gemeinsamen Mittagessen und einer konstruktiven Feedbackrunde ging ein erlebnisreiches Wochenende zu Ende. Die Familien traten die Heimreise an – gestärkt, mit vielen schönen Erinnerungen und vermutlich auch mit dem einen oder anderen Gedanken daran, wie viel ein kleines Licht bewirken kann.